Stiftung Saarländischer Kulturbesitz / Fördergesellschaft / Aktivitäten / Rückblick
Rückblick
10. Juli 2010
Tagesfahrt nach Metz
Centre Pompidou


3. bis 6. Juni 2010
Kunstrevier Ruhr 2010
Duisburg - Essen - Dortmund
Während unserer verlängerten Wochenend-Reise zum Kunstrevier Ruhr 2010 (Europäische Kulturhauptstadt 2010) begeisterten uns vor allem die vielen großartigen neuen Museen. Wir besuchten in Duisburg das Museum Küppersmühle für Moderne Kunst und das Wilhelm Lehmbruck Museum sowie das Zentrum für internationale Skulpturen. In Essen erlebten wir das neue Folkwang-Museum mit der Ausstellung „Das schönste Museum der Welt“ sowie die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärte Zeche Zollverein und das dort neu eröffnete Ruhr Museum. Das Zentrum für internationale Lichtkunst erwartete uns in Unna u.a. mit den Fibonacci-Zahlen von Mario Merz. Ferner besuchten wir in Dortmund die Zeche Zollern (das „Schloss der Arbeit“) und in Hagen das Osthaus Museum sowie das neu eröffnete Emil Schumacher Museum. Unsere Reise beschlossen wir mit einem Sommerspaziergang auf der Insel Hombroich, die uns „Kunst parallel zur Natur“ in einer wunderbaren Symbiose vorführte sowie einem Besuch des Arp Museums Bahnhof Rolandseck in Remagen mit einer wunderbaren "K.O. Götz-Ausstellung" während unserer Heimreise.


12. bis 16. Mai 2010
Athen - Auf den Spuren der Antike
Anlass für unsere Reise nach Athen vom 12. bis 16. Mai war das im letzten Jahr eröffnete neue Akropolismuseum, das uns sowohl mit seiner Architektur als auch mit seinen Exponaten begeisterte. Beeindruckend war vor allem der im Obergeschoss präsentierte Metopenfries des Parthenon, der die originalen Maße widerspiegelt. Ferner besuchten wir das Archäologische und das Benaki-Museum, die ebenfalls eine Fülle auserlesener Funde zeigten. Rundgänge durch die Plaka mit Attalos-Stoa, Turm der Winde und über den Kerameikos sowie Ausflüge nach Epidaurus zur Kultstätte des Asklepios, nach Mykene und nach Sunion zum Poseidontempel komplettierten unser Programm.
Begleitet wurden wir von Evi Greka, unserer griechischen Reiseleiterin, und von Dr. Franz-Josef Schumacher, die uns gemeinsam auf sympathische und fundierte Weise ihr Wissen über die griechische Kunst und Kultur vermittelten und somit wesentlichen Anteil an unserer schönen Reise hatten.


5. Mai 2010
Vincente Tavenne
(Moderne Galerie)
Führung mit Dr. Ralph Melcher


10. April 2010
Tagesfahrt nach Basel
"Henri Rousseau"
(Fondation Beyeler)


22. März bis 4. April 2010
Nepal - Bhutan: „Mittelalterliche Kulturen am Himalaya“
- mit Besuch des Paro-Klosterfestes
Unsere Reise im Frühjahr führte uns anlässlich des Paro-Festes über Abu Dhabi und Kathmandu nach Bhutan. Die Zwischenlandung in Abu Dhabi nutzten wir zu einer Rundfahrt durch die aufregende Metropole mit ihren markanten Hochhäusern, bevor wir den deutschen Botschafter Klaus Peter Brandes besuchten. In der Königsstadt Kathmandu, die zusammen mit Patan und Bhaktapur seit 1979 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, erkundeten wir die mittelalterlich anmutenden Altstadt und statteten unter anderem dem Goethezentrum einen Besuch ab, bevor es weiterging nach Bhutan. In Thimphu und Punakha begeisterten uns die gewaltigen Klosterburgen Taschicho-Dzong und der Wangdiphodrang-Dzong ebenso wie das Taktsang-Kloster, das in 700m Höhe in einer steil abfallenden Felswand liegt. Höhepunkt unserer Reise war das Klosterfest Paro-Tshechu, zu dem Pilger aus dem ganzen Land herbeiströmten und das mit eindrucksvollen Maskentänzen und Mysterienspielen faszinierte. In Timphu besuchten wir auch die königliche Textil-Akademie, an der die traditionelle bhutanesische Webkunst gelehrt wird. Ein unvergessliches Erlebnis für Prof. Inge Weber und Eske Nannen war eine Audienz bei der bhutanesischen Königin Ashi Sangay Choden Wangchuck. Anlass des Besuches war die Vorstellung des künftigen kulturhistorischen Museums, das nach internationalen Standards konzipiert wird.


PREVIEW der Ausstellung
Marc Chagall
17. Dezember 2009
im Saarlandmuseum


4. bis 6. Dezember 2009
Berlin: „Zu Besuch bei Nofretete“
Das nach Plänen von David Chipperfield wieder aufgebaute „Neue Museum“ wurde Mitte Oktober auf der Museumsinsel in Berlin eröffnet. Nach mehr als 60 Jahren sind die Sammlungen des Ägyptischen Museums und des Museums für Vor- und Frühgeschichte an ihren historisch angestammten Ort zurück gekehrt. Damit ist auch wieder die größte Attraktion des Ägyptischen Museums, die über 3300 Jahre alte Büste der Nofretete zu bewundern. Der Besuch des Neuen Museums bildete den Anlass unserer Reise. Darüber hinaus standen aber vor allem moderne und zeitgenössische Kunst mit Besuchen im Hamburger Bahnhof, der „Halle am Wasser“, der „Deutschen Guggenheim“, der „KUNST-WERKE“, der Sammlung Scharf-Gerstenberg und auch eine Visite der Galerie „Jarmuschek + Partner“ auf unserem Programm.
Galerist Kristian Jarmuschek, der uns bereits vor zwei Jahren durch das Bodemuseum begleitete, empfing uns sowohl in seiner Galerie als auch in der von ihm mit initiierten „Halle am Wasser“, einem neuen Standort zeitgenössischer Kunst in Berlin.
Unsere Unterkunft im Hotel Adlon, das sich wie jedes Jahr im prächtigen Weihnachtsdekor präsentierte, begeisterte alle Teilnehmer gleichermaßen.


18. bis 22. November 2009
VENEDIG – Biennale
Die 53. Kunstbiennale von Venedig war in diesem Jahr aus deutscher Sicht besonders interessant:
Daniel Birnbaum, Rektor der Städelschule und Direktor des Frankfurter Portikus, wurde als Kurator der Biennale berufen. Darüber hinaus hat der deutsche Nationenpavillon im Vorfeld für Diskussionen gesorgt, da Nicolas Schafhausen - der nach 2007 zum zweiten Mal in Folge den deutschen Pavillon kuratiert – den britischen Künstler Liam Gillick für die Gestaltung des Nationenpavillons auswählte. Damit hebelte er die ursprüngliche Idee eines Nationenwettbewerbs bewusst aus. Zudem wurde der goldene Löwe in diesem Jahr an den aus Esslingen stammenden Künstler Tobias Rehberger für seine Rauminstallation „Was du liebst, bringt Dich auch zum Weinen“ (Cafeteria im Park der Giardini) verliehen.
Der Besuch der Biennale bildete den Anlass und Höhepunkt unserer Reise. Außerdem standen u.a. auch die Galleria dell’Academia, die Basilika San Marco, die Frari-Kirche (mit Tizians „Assunta“), die Scuola Grande di San Rocco und die Punta della Dogana auf unserem Programm.


17. bis 24. Oktober 2009
Andalusien
Das maurische Spanien – Granada, Cordoba, Sevilla

Unsere 8-tägige Rundreise durch Andalusien starteten wir in Granada mit einem Besuch der Alhambra, dem großartigen Palast der maurischen Könige Spaniens. Die Alhambra, oder die rote Festung, wie sie auch genannt wird, zählt ebenso wie die herrliche Gartenanlage „Generalife“, die wir am frühen Morgen noch ohne Touristenströme erleben konnten, zum Unesco-Weltkulturerbe. Nach diesem wunderbaren, aber anstrengenden Besichtigungstag fuhren wir am nächsten Tag in das südliche Vorgebirge der Sierra Nevada, und machten eine leichte Wanderung durch die Alpujarras, der letzten Zuflucht der Mauren vor der endgültigen Ausweisung aus Spanien. In den kleinen Bergdörfern Capileira und Pampaneira verbrachten wir angenehme Stunden, fernab vom quirligen Treiben Granadas. Am nächsten Morgen besuchten wir die Ölmühle von Nunez de Prado in Baena und wurden mit einem Tapas-Essen verwöhnt. Im Anschluss besichtigten wir in Cordoba den Palast der Marquese von Viana mit seinen zahlreichen Innenhöfen, die Moschee-Kathedrale Mezquita, die vom 8. bis 13. Jahrhundert als Hauptmoschee des Islam im Westen galt und erkundeten das jüdische Viertel der Altstadt. Danach folgte Sevilla mit seiner Plaza Espagna, dem Plaza de América und ein Spaziergang durch den Maria-Luisa-Park. Den zweiten Tag in Sevilla begannen wir mit der Besichtigung der Kirche „La Caridad“, es folgten „Haus des Pilates“ und die Kathedrale mit dem Glockenturm „La Giralda“. Am Nachmittag besuchten wir den königlichen Palast Alcazar, der als das bedeutendste architektonische Bauwerk im Mudejarstil gilt. Der Besuch einer Flammenco-Show in Sevilla komplettierte unser Wissen über das andalusische Kulturgut.
Da Andalusien neben seinen kunst- und kulturhistorischen Stätten auch für seine Sherry-Produktion bekannt ist, durfte natürlich auch ein Besuch der berühmtesten Sherry-Manufaktur Gonzales Byas in Jerez de la Frontera mit anschließender Sherryprobe nicht fehlen. Von hier ging es weiter nach Ronda, eine der ältesten Städte Spaniens, die auf einem Felsen angesiedelt wurde und mit ihrer dreibogigen Steinbrücke beeindruckte. Hier besichtigten wir die Stierkampfarena und das Don Bosco-Haus. Den letzten Tag verbrachten wir im sonnigen Malaga und hatten Gelegenheit das Picasso-Museum und die Altstadt zu erkunden. Unsere Reiseleiterin vor Ort, Hilde Bischoff, die uns während dieser Woche begleitete, begeisterte uns sowohl mit ihrem Detailwissen als auch mit ihrem freundlichen Wesen und ließ diese Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.


Samstag, 25. Juli 2009
Tagesfahrt nach Baden-Baden
"Der Blaue Reiter" (Museum Frieder Burda)


1. Juli 2009
Präsentation des neueröffnten Museum für Vor- und Frühgeschichte und der Alten Sammlung
mit Dr. Ralph Melcher


21. bis 24. Mai 2009
Amsterdam: Vincent van Gogh – Die Farben der Nacht
Unsere Amsterdam-Reise stand diesmal ganz im Zeichen von Vincent van Gogh, denn das Van Gogh Museum in Amsterdam zeigte die bislang umfangreichste Ausstellung zu den bekannten Nachtbildern von Vincent van Gogh. Der Künstler war von der Idee besessen, Nacht durch Licht und Farbe darzustellen. Eines der Spitzenexponate war das Gemälde „Die Sternennacht“ (1889) aus der Kollektion des MoMa in New York. Den Besuch dieser hochkarätigen Ausstellung verbanden wir unter anderem mit einer Visite des Van-Gogh-Dokumentationszentrums in der Stadt Nuenen bei Eindhoven, in der van Gogh zwei Jahre lebte. Er beschäftigte sich dort thematisch insbesondere mit dem ländlichen Leben, das berühmte Bild der Kartoffelesser entstand in dieser Zeit. Auf unserer Hinreise besuchten wir das Kröller-Müller-Museum in Otterlo, das ebenfalls 87 Gemälde von Van Gogh beherbergt. Ferner standen in Amsterdam u.a. das Museum van Loon, das Rijksmuseum und das Rembrandthaus sowie ein Architekturrundgang auf dem Programm.


4. April 2009
Gebanntes Licht - Die Fotografie im Saarlandmuseum von 1844 bis 1995
Führung durch die Ausstellung mit Dr. Roland Augustin


7. bis 14. März 2009
St. Petersburg - Zarenstadt an der Newa
Unsere erste Reise des Jahres 2009 führte uns in die Eremitage nach St. Petersburg. Neben dem Besuch der fast drei Millionen Kunstwerke umfassenden Sammlung, die u.a. Werke von Tizian, Leonardo da Vinci, Michelangelo, Monet oder Van Gogh beherbergt, stand natürlich auch St. Petersburg selbst, das mit seinen Kanälen und Flüssen als „Venedig des Nordens“ bezeichnet wird, im Mittelpunkt unseres Interesses. Wir besuchten das Winterpalais, die Admiralität, das Smolnyj-Kloster, die St. Isaaks-Kathedrale, die Kirche der Auferstehung („Blutskirche“) sowie die Peter-Paul-Kathedrale, deren Glockenturm als eines der Wahrzeichen von St. Petersburg gilt. Darüber hinaus widmeten wir uns natürlich auch der russischen Kunst, z.B. in der Kunstakademie und im Museum für russische Kunst, das u.a. Werke von Repin, Kandinsky, Filonov oder Malewitsch zeigt. Ausflüge in die nähere Umgebung von St. Petersburg führten uns zum Katharinenschloss (Bernsteinzimmer) nach Puschkin, zum Schloss von Zar Paul I. nach Pawlowsk, zum Alexander-Newskij-Kloster, das den Status eines „Lawra“ innehat sowie zum Haus von Dostojewski.
Außerdem besuchten wir das deutsche Generalkonsulat. Generalkonsul Peter Schaller empfing unsere Gruppe und erläuterte seine Arbeit.



5. März 2009
Mitgliederversammlung


7. Februar 2009
Tagesfahrt nach Kaiserslautern
"Franz-Bernhard-Ausstellung in der Pfalzgalerie"
auf Einladung der Freunde der Pfalzgalerie


12. bis 14. Dezember 2008
Regensburg: „Lovis Corinth und die Geburt der Moderne“
Unsere Adventsreise nach Regensburg führte uns zu einer hochkarätigen Kunstausstellung. Nach Stationen in Paris und Leipzig zeigt das Kunstforum Ostdeutsche Galerie in Regensburg ab dem 9. November anlässlich des 150. Geburtstages von Lovis Corinth die Ausstellung „Die Geburt der Moderne“. Die Ausstellung, die rund 100 Gemälde und 50 Zeichnungen aus allen Schaffensphasen des Künstlers vereint, wurde gemeinsam mit dem Musée d’Orsay in Paris und dem Museum der Bildenden Künste in Leipzig konzipiert. Erstmals werden die Gemälde Corinths mit einer konzentrierten Auswahl von Werken nachgeborener Künstler konfrontiert.
Durch die Ausstellung führte uns die Direktorin des Kunstforums, Frau Dr. Ulrike Lorenz, gemeinsam mit Prof. Christoph Wagner, Leiter des Kunsthistorischen Instituts Regensburg.

In Regensburg besuchten wir außerdem unter fachkundiger Führung durch die Kunsthistorikerin Dr. Barbara Oettl den Dom St. Peter, der ein Hauptwerk der gotischen Architektur in Süddeutschland darstellt, die Steinerne Brücke, das Alte Rathaus, die Schottenkirche sowie das fürstliche Schloss.

Die Hinreise nach Regensburg nutzten wir zu einem Zwischenstopp im Staatlichen Museum für zeitgenössische Kunst und Design in Nürnberg, die Rückreise führte uns über Mannheim zur Ausstellung „Homer – Der Mythos von Troia in Dichtung und Kunst“ im Reiss-Engelhorn-Museum.


1. Dezember 2008
Kunst trifft Wirtschaft - Wirtschaft trifft Kunst
"Wieviel Kultur braucht unser Land?" Vierter Pavillon - Kulturbibliothek - Kulturufer
Gesprächsrunde moderiert von Prof. Hermann Schäfer


21. Oktober 2008
"Science-Ausstellung Papier"
Führung durch die Ausstellung im Deutschen Zeitungsmuseum mit Dr. Roger Münch


16. Oktober 2008
PREVIEW der Ausstellung
Alexander Archipenko


12. bis 14. September 2008
Berlin - "Babylon. Mythos und Wahrheit" und
Sammlung Boros

Die Hauptstadt Berlin steht in den nächsten Monaten ganz im Zeichen von „Babylon. Mythos und Wahrheit“. Die Staatlichen Museen Berlin präsentieren gemeinsam mit dem musée du Louvre, Paris und dem British Museum, London die Hintergründe des Mythos Babel und die Wahrheit um das antike Babylon. Über 800 Objekte, darunter Statuen, Reliefs, Weihgaben und Schriftzeugnisse wurden im Pergamonmuseum zusammengetragen, um die dreitausendjährige Geschichte Babyloniens zu veranschaulichen.
Neben dem Besuch der Babylon-Ausstellung steht auch die Sammlung Boros auf unserem Besuchsprogramm. Es handelt sich hierbei um eine Privatsammlung mit ca. 500 Arbeiten von Künstlern wie Damian Hirst, Olafur Eliasson, Wolfgang Tillmanns und Tobias Rehberger, die seit Juni 2008 in einem umgebauten Hochbunker in Berlin-Mitte gezeigt wird.
Am letzten Tag unserer Reise besuchen wir außerdem das Schloss Charlottenburg, die Sammlung Berggruen sowie das Bröhan-Museum.
Letzteres ist ein international ausgerichtetes Spezial- und Epochenmuseum für Jugendstil und Art Deco. Sammlungsschwerpunkte sind Arbeiten des französischen und belgischen Art Nouveau, des deutschen und skandinavischen Jugendstils sowie Ensembles des französischen Art Deco. Herausragend ist auch die große Porzellansammlung bedeutender Manufakturen (u.a. KPM Berlin, Meißen, Nymphenburg, Sèvres).


7. September 2008
"Das Ischtar-Tor und seine religiösen Bezüge"
Vortrag im Saarlandmuseum von Ulrike Bock


6. August 2008
Dein Land macht Kunst. Landeskunstausstellung 2008
Führung durch die Ausstellung mit Dr. Ralph Melcher


11. Juni 2008
Begrüßung Neumitglieder
Führung durch die Moderne Galerie mit Dr. Ralph Melcher


3. bis 10. Mai 2008
Syrien: Aleppo, Palmyra und Damaskus
Begegnung mit dem Orient
In Syrien, das jahrtausendelang ein Zentrum geistiger Hochkulturen war, begegnen sich Orient und Okzident. 6000 Jahre lang wurde das Land durch die Babylonier, Assyrer, Sumerer, Aramäer, Perser, Hellenen, Römer und Osmanen beherrscht, welche ihre Spuren hinterlassen haben. Die Städte Damaskus, Aleppo und die Ausgrabungsstätte Palmyra zählen heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. Diese waren Ziel unserer einwöchigen Reise nach Syrien. Wir begannen unsere Erkundungen in Aleppo mit einem Stadtrundgang, spazierten durch die Gassen des armenischen Viertels hin zum Souk, der mit seinen über sieben Kilometer überdachten Einkaufsstraßen zu den größten und geschlossensten im Orient zählt und sich in den letzten Jahrhunderten wenig verändert hat. Anschließend besuchten wir das Nationalmuseum, die Zitadelle, die Stadtmauer, die Omaijadenmoschee und Khan-al-Wazir, die größte Karawanserei Aleppos, die im 17. Jahrhundert erbaut wurde.
Bei einem Ausflug in die Umgebung von Aleppo erkundeten wir die Ruinenstätte „Qalaat Samaan“, das Simeonkloster, das als die schönste und größte frühchristliche Wallfahrtsanlage des gesamten Vorderen Orient gilt, sowie die Ausgrabungen von Ebla und Ain Dara und die Ruinen von Apamea. Auf unserem Weg nach Damaskus erlebten wir die Ruinenstätte Palmyra, die Residenz der Königin Zenobia. In Damaskus sahen wir u.a. die Omaijadenmoschee und den Palast des Asaad al Azem.

Organisation dieser Reise: Prof. Dr. Schahnaz Alloussi, Deutsch-Arabische Gesellschaft für Urologie (DAGU) und Verein der syrischen Immigranten e.V. in Zusammenarbeit mit der Universität des Saarlandes, der Universität Heidelberg und der Universität Aleppo.


16. bis 27. März 2008
Vietnam, Laos und Kambodscha
Tempel, Klöster und Pagoden

Die Landschaft Indochinas ist geprägt von Dschungelwäldern und Reisfeldern, von Bergen und fruchtbaren Talebenen, von Inselidyllen und von einer 4000 Jahre alten Hochkultur. Begeben Sie sich auf die Spuren der Nguyen-Könige und der Könige von Laos mit ihren faszi-nierenden Pagoden, Tempeln und Grabmalen.
Wir begannen unsere Reise in Siem Reap (Kambodscha), wo wir den berühmten Ta Prohm Tempel, den Tempel Preah Khan, den Banteay Srei Tempel sowie Angkor Thom („Große Stadt“) und Angkor Wat, den größten, religiösen Tempel der Welt besuchten. Angkor Wat, das noch heute als nationales Zeichen die Khmer-Kultur repräsentiert, gilt als eines der genialsten und spektakulärsten Baudenkmäler der Welt und gehört seit 1992 zu den UNESCO-Weltkulturerbe-Stätten. Am vierten Tag unserer Reise erreichten wir die Königsstadt Luang Prabang (seit 1995 UNESCO-Weltkulturerbe) im Norden von Laos, die bis heute das Zentrum des laotischen Buddhismus verkörpert. Hier besuchten wir den früheren Königspalast, den Mount Phousi, den Hilltribe Markt sowie Wat Mai und Wat Xieng Dong. Am sechsten Tag unserer Reise erkundeten wir in Vietnam die berühmte Halong-Bucht mit ihren 3000 Inseln, die aus dem klaren, smaragdgrünen Wasser des Golfs von Tonkin herausragen. Sie gehört zu den größten Naturschönheiten Vietnams (UNESCO-Weltnaturerbe). An Bord einer Dschunke, auf der wir auch übernachteten, steuerten wir die Bo Nau Höhle und die Dau Go Höhle an und bewunderten deren Stalagmiten und Stalagtiten. Nach diesem unvergleichlichen Naturerlebnis tauchten wir ein in das geschäftige Treiben der Hauptstadt Vietnams: Hanoi. Eine Stadt voller Seen, schattiger Boulevards und Gebäuden im französischen Stil erwartete uns. Wir besuchten u.a. die Einsäulen-Pagode, den Literaturtempel, das Ho-Chi-Minh-Mausoleum und das traditionelle Wasserpuppentheater. Beschaulicher ging es zu in der Königsstadt Hue, die unser nächstes Ziel war. Hier zeugen Paläste und Pavillons von der einstigen Größe dieser Stadt. Mit einem Boot fuhren wir zur Chua Thien Mu, der Pagode der Himmelsgöttin und sahen außerdem die Grabmäler des Tu Duc sowie die Verbotene Stadt von Hue.
Über Danang fuhren wir weiter nach Hoi An und My Son, der ehemaligen Tempelstadt des Königreichs Champa. Von den einst zwischen dem 8. und 13. Jh. erbauten 70 Cham-Tempeln sind durch Zerstörungen im Vietnam-Krieg heute nur 20 Tempel erhalten, von denen wir die wichtigsten besichtigten.


14. Februar 2008
Mitgliederversammlung


13. bis 18. November 2007
52. Biennale Venedig 2007
Giardini, Arsenal und Kunstschätze der Lagunenstadt

Die Biennale in Venedig wurde erstmals 1895 ausgerichtet und zählt zu den wichtigsten Kunstausstellungen der Welt. 77 Länder nahmen mit ihren Pavillons in den „Giardini di Castello“ daran teil. Insgesamt wurden über 100 internationale KünstlerInnen ausgestellt.
Der deutsche Pavillon wurde in diesem Jahr von Nicolas Schafhausen kuratiert. Die Bildhauerin Isa Genzken, die auch bei den skulptur projekten in Münster mit einem zeitgenössischen Passionsspiel Aufsehen erregte, beespielte den deutschen Pavillon.

Für den Besuch der Biennale waren zwei Tage vorgesehen. Darüber hinaus erlebten wir ein umfassendes Besichtigungsprogramm, das u.a. die Galleria dell’Academia, die Collezione Peggy Guggenheim und den Dogenpalast sowie die Piazza San Marco mit einschloss. Von unserem 4****-Hotel, das in unmittelbarer Nähe der Giardini la, erschlossen sich die Sestieri genannten Stadtviertel Venedigs mit ihren verzweigten Kanälen, malerischen Brücken sowie die zahlreichen Kirchen und Paläste der herbstlichen Lagunenstadt.

Wir besuchten die „52. Biennale in Venedig“ mit einem reizvollen Zusatzprogramm, das wir in Zusammenarbeit mit „König & Meiser Kulturreisen“ anboten.


Sa., 29. September 2007:
Tagesfahrt zur „Konstantin-Ausstellung“ in Trier
(eine Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Förderverein für das Historische Museum Saar)

Ein Höhepunkt des Kulturhauptstadtjahres „Luxembourg und Großregion“ ist die Ausstellung „Konstantin der Große“, die an drei Standorten in Trier gezeigt wird. Die jeweiligen Ausstellungsorte konzentrieren sich auf verschiedene Schwerpunkte im Leben und Wirken Konstantins. Das Rheinische Landesmuseum zeigt unter dem Titel „Konstantin – Herrscher des Römischen Imperiums“ Einblicke in die Epoche der Spätantike. Marmorportraits, Skulpturen, Schmuck und Helme stellen nicht nur den Herrscher, Politiker und Menschen Konstantin vor, sondern zeigen auch die gesellschaftlichen und philosophischen Entwicklungen der Zeit. Eine kulturhistorische Sensation stellt der Kopf der zwölf Meter hohen Sitzstatue des Kaisers dar: Erstmalig wird das berühmte Portrait aus den Kapitolinischen Museen in Rom in einer Eins-zu-Eins-Nachbildung gezeigt. Im Bischöflichen Dom- und Diözesanmuseum dreht sich alles um Konstantins Bedeutung für die christliche Kirche. Unter dem Titel „Der Kaiser und die Christen“ zeigt die Ausstellung u.a. Architekturmodelle von Alt-St. Peter und der Lateransbasilika in Rom sowie frühchristliche Sarkophage, Schmuck und Malereien, die den Übergang von der heidnischen Antike zum christlichen Mittelalter markieren. Die Ausstellung „Tradition und Mythos“ im Stadtmuseum Simeonstift zeigt schließlich anhand von Bildern und Ikonen, welche Bedeutung Konstantins Wirken seit der Antike hinterlassen hat.


14./15. Juli 2007:
Exklusive Wochenendreise nach Berlin zum Besuch der Ausstellung „Die schönsten Franzosen kommen aus New York“ (Neue Nationalgalerie)

Die 150 Gemälde und Skulpturen dieser Schau stammen aus dem New Yorker Metropolitan Museum of Art, das neben dem Pariser Musée d’Orsay die zweitgrößte Sammlung französischer Kunst des 19. Jahrhunderts besitzt. Bedingt durch Umbaumaßnahmen leiht das New Yorker Museum erstmals einen derart umfangreichen Sammlungsblock aus. Berlin ist für diese umfassende Schau die einzige Station in Europa. Veranstalter der Ausstellung ist der Verein der Freunde der Nationalgaleire, der schon 2004 die erfolgreiche MoMa in Berlin-Ausstellung organisiert hatte. Die „schönsten Franzosen“ haben ebenso wie die MoMa-Ausstellung alle Erwartungen übertroffen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist es nicht mehr möglich Führungen zu buchen, denn die maximale Auslastung von über 2300 Führungen ist bereits vergeben.

Mit VIP-Tickets, ohne Einlass-Wartezeiten, begeben wir uns am Samstag, 14. Juli zur Ausstellung und werden mit einer Führung die Höhepunkte der Ausstellung erleben.

Am Sonntagmorgen besuchen wir darüber hinaus das im letzten Jahr wieder eröffnete Bodemuseum, das nach umfangreicher Renovierung das „Museum für Byzantinische Kunst“, die Skulpturensammlung, das Münzkabinett sowie ausgewählte Bestände der Sammlung alter Meister der Gemäldegalerie präsentiert. Es führt uns der Berliner Galerist Kristian Jarmuschek.
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